Erstgespräch
Vorgehen

90 Minuten. Klar gerahmt.

Das Klarheitsgespräch folgt einer festen Struktur – damit Sie wissen, was Sie erwartet, und damit Raum für echte Reflexion entsteht. Was passiert, was nicht passiert, und woran Sie danach merken, dass es gewirkt hat.

Rolle

Was ich in diesem Gespräch bin – und was nicht.

Nicht meine Rolle

  • Nachfolgeberater, der Optionen bewertet und einen Weg empfiehlt
  • Vermittler oder M&A-Berater mit Interesse an einer Transaktion
  • Coach, der beruhigt, bis sich die Frage von selbst erledigt
  • Jemand, der die Entscheidung für Sie trifft – oder sie Ihnen abnimmt

Meine Rolle

  • Ein Gegenüber, das zuhört, spiegelt und einordnet – ohne zu bewerten oder zu drängen
  • Jemand, der die Fragen stellt, die Sie sich selbst nicht stellen – auch die unbequemen
  • Jemand, der Annahmen prüfbar macht, statt sie zu beantworten
  • Jemand, dessen Arbeit endet, wo Ihre Entscheidung beginnt
Ablauf

Was in 90 Minuten passiert.

Drei Schritte, in jedem Gespräch gleich – Einordnung, Denkraum, Verdichtung. Und ein Schritt davor, der bewusst leer bleibt.

00

Vorab: nichts

Es gibt keine Unterlagen vorab, keinen Fragebogen, keine Bilanz. Wer sich vorbereiten will, macht den Self Check – mehr nicht. Das Gespräch soll dort beginnen, wo Sie heute stehen, nicht dort, wo Sie sich präsentieren würden.

VoraussetzungEin Termin, 90 Minuten, ein ruhiger Ort. Keine Vorbereitung.
01

Einordnung der Lage

Bevor wir in die Tiefe gehen, brauchen wir ein gemeinsames Bild der Ausgangssituation – nicht als Analyse, sondern als Orientierung. Wo stehen Sie heute? Seit wann ist das Thema präsent? Welche Wirkungen zeigt der Aufschub bereits – für Sie und für das Unternehmen?

ErgebnisDie Ausgangslage in drei Sätzen – sachlich, zeitlich, emotional.
02

Denkraum öffnen

Der Kern des Gesprächs. Hier geht es nicht um Lösungen, sondern um die richtigen Fragen – und um Annahmen, die bisher ungeprüft geblieben sind. Welche Optionen werden gedacht, und welche davon tragen tatsächlich? Welche Fragen werden vermieden? Welche Annahme steuert das Denken, ohne geprüft zu sein? Hier wird nichts entschieden.

ErgebnisDie eine Annahme, die alles Weitere blockiert – ausgesprochen.
03

Verdichtung und Spiegelung

Am Ende fassen wir zusammen, was sichtbar geworden ist, und ordnen ein, was als Nächstes sinnvoll sein könnte. Nicht als Handlungsempfehlung, sondern als Klärung: Wo liegt der eigentliche Engpass? Was ist vermischt, überladen oder unausgesprochen? Was wäre der nächste Klärungsschritt – nicht die Entscheidung selbst?

ErgebnisDer nächste sinnvolle Schritt. Keine To-do-Liste, keine Dokumentation – außer Sie wünschen sie.
Prüffragen

Sechs Fragen, die vor jeder Nachfolgeentscheidung geklärt sein sollten.

Keine davon braucht einen Berater. Alle brauchen jemanden, der sie stellt, bevor Bewertung, Kandidaten und Verträge das Denken übernehmen.

Option oder Möglichkeit

Welche der gedachten Wege tragen unter Ihren tatsächlichen Bedingungen – und welche sind nur denkbar?

Aufschubkosten

Was kostet das Unternehmen jedes weitere Jahr ohne Entscheidung – an Investitionen, Führung, Leuten?

Inhaberabhängigkeit

Was würde in den nächsten 90 Tagen nicht entschieden, wenn Sie nicht da wären?

Steuernde Annahme

Welcher Satz beginnt bei Ihnen mit „Ich muss erst …“ oder „Wenn ich noch warte …“ – und wer hat ihn je geprüft?

Leben danach

Was wollen Sie an dem Tag tun, an dem Sie nicht mehr gebraucht werden – und wissen Sie das schon?

Prüfbare Annahme

Welche Ihrer Annahmen ließe sich in drei Monaten prüfen, ohne die Nachfolge zu entscheiden?

Die Begriffe dahinter – Aufschubkosten, Option vs. Möglichkeit, Vermeidungsentscheidung – stehen im Glossar, jeder mit einer Reflexionsfrage.

Wirkung

Woran Sie nach dem Gespräch merken, dass es gewirkt hat.

Nicht an einer Empfehlung – davon gibt es keine. Sondern daran, wie sich Ihr eigenes Denken über die Nachfolge verändert hat.

  1. Sie können in einem Satz sagen, was Sie eigentlich zurückhält – und es ist nicht das, was Sie vorher gesagt hätten.
  2. Aus fünf Möglichkeiten sind zwei Optionen geworden. Die anderen sind nicht schlecht, sie tragen nur nicht.
  3. Sie wissen, welche Annahme Sie als Nächstes prüfen – und wie, ohne etwas zu entscheiden.
  4. Der Aufschub hat einen Preis bekommen, den Sie beziffern können.
  5. Sie brauchen kein zweites Gespräch. Wenn doch, wissen Sie, wofür.
Haltung

Was das Gespräch prägt.

01

Orientierung vor Aktion

Bevor wir handeln, klären wir, was eigentlich ansteht. Nicht jeder Impuls verdient eine Reaktion – und nicht jede Nachfolge ist die dringendste Frage im Unternehmen.

02

Klarheit vor Konsens

Es geht nicht darum, dass Familie, Gesellschafter und Geschäftsführung sich einig sind. Es geht darum, dass Sie selbst wissen, was Sie wollen – erst dann lässt sich verhandeln.

03

Verantwortung vor Harmonie

Ehrliche Fragen können unbequem sein. Ich stelle sie im Gespräch, nicht danach. Nur so entsteht Klarheit – und nur so ist das Honorar gerechtfertigt.

04

System vor Meinung

Wir betrachten Strukturen und Dynamiken – Abhängigkeiten, Rollen, Entscheidungswege –, nicht nur individuelle Haltungen. Nachfolge ist nie nur eine Sachfrage, aber auch nie nur eine persönliche.

Rahmen

Praktische Details.

Format

Per Zoom, 1:1

Konzentriert, vertraulich, ohne Ablenkung. Keine Unterlagen vorab.

Dokumentation

Keine – außer gewünscht

Was besprochen wird, bleibt vertraulich. Auf Wunsch erhalten Sie eine kurze Verdichtung.

Honorar

750 EUR zzgl. MwSt.

Für 90 Minuten. Rechnung nach dem Gespräch.

Abbruch

Nach 30 Minuten ohne Berechnung

Sollte das Gespräch nicht passen, beenden wir es – und Sie zahlen nichts.

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